Dieses Rezept entstand, weil einiges an Gemüse übrig war und die Kabanossi im Kühlschrank wegmusste. Aus der Not wurde eine Tugend – und ein Eintopf.
Da wir cremige Suppen mögen, kommen zwei Kartoffelsorten hinein: mehligkochende für Bindung und die Karotte sorgt zusätzlich für Cremigkeit und dickt den Eintopf etwas an.
Das Ergebnis ist ein sehr sättigender und gesunder Eintopf, der definitiv diätgeeignet ist. Wer mag, kann dazu eine Scheibe Brot oder ein dunkles Brötchen genießen.
Ich finde: die besten Diätrezepte sind oft die, die einem einfach so einfallen.
👉 Die Nährwerte und Mineralstoffe findest du unter dem Rezept.
Spar-Tipp!
Reste vom Gemüse – aber nicht die Kartoffelschalen – und Anfangstücke von Karotten oder anderem Gemüse werfe ich nicht weg. Ich habe dafür immer eine Tüte im Gefrierschrank, in die solche sauberen Gemüsereste wandern. Wichtig: nur gründlich gereinigtes Gemüse ohne faulige Stellen oder Schimmel verwenden.
Wenn genug gesammelt ist, koche ich daraus meine geliebte braune Soße (vegan) oder mache daraus gekörnte Brühe. Wie genau das funktioniert, erkläre ich in Kürze in einem eigenen Beitrag.
Gemüse‑Cabanossi‑Eintopf
Gang: Mittagessen4
Portionen30
Minuten40
Minuten300
kcalZutaten
½ Kohlrabi (ca. 160 g)
2 große Möhren (ca. 180 g)
¼ Weißkohlkopf (ca. 300 g)
1 Zwiebel (ca. 100 g)
2 EL Rapsöl (ca. 20 g)
500 ml Brühe
2 EL Suppengrün (ca. 20 g)
1 Cabanossi (ca. 180 g)Gewürze: Salz, Pfeffer, Muskat, Maggi nach Geschmack
Anweisungen
- Gemüse schälen, würfeln oder in Scheiben schneiden.
- Jedes Gemüse separat in wenig Brühe bissfest garen, kalt abschrecken.
- Zwiebel und restliche Kartoffeln im Öl anrösten, mit Brühe ablöschen, Suppengrün zugeben, weich kochen und pürieren.
- Mit Salz, Pfeffer, Muskat und Maggi würzen.
- Cabanossi in Scheiben zugeben, erhitzen.
- Gegartes Gemüse unterheben, kurz durchziehen lassen.
Notizen
- Wer will, kann auch alle Gemüse zusammen kochen. Ich mag es getrennt gekocht lieber, weil dann jede Sorte bissfest bleibt. Und die Extraarbeit verbraucht ein paar Kalorien mehr 😉
- Was zu viel ist, kannst du auch einfrieren, oder als Mahlzeit für den nächsten Tag in den Kühlschrank stellen.
🥣 Geschätzte Mineralstoffe im Gemüse‑Kabanossi‑Eintopf
Pro Gesamtmenge (4 Portionen, ca. 1.920 g)
- Kalium: ca. 7.200 mg
- Magnesium: ca. 320 mg
- Calcium: ca. 520 mg
- Eisen: ca. 12 mg
- Natrium: stark abhängig von Brühe, Maggi und Salz – ohne zusätzliche Würze ca. 1.200 mg, mit gewürzter Brühe deutlich höher (bis 3.000 mg).
Pro Portion (ca. 480 g)
- Kalium: ca. 1.800 mg
- Magnesium: ca. 80 mg
- Calcium: ca. 130 mg
- Eisen: ca. 3 mg
- Natrium: ca. 300 mg (Basis) bis über 750 mg (mit kräftiger Brühe/Würze).
📊 Herkunft der Werte (vereinfacht)
- Kartoffeln (960 g): Hauptquelle für Kalium (~4.000 mg) und Magnesium (~200 mg).
- Kohlrabi (160 g): liefert Vitamin C, Kalium (~500 mg), Calcium (~80 mg).
- Möhren (180 g): Kalium (~600 mg), etwas Eisen.
- Weißkohl (300 g): Calcium (~150 mg), Vitamin C, Kalium (~1.000 mg).
- Zwiebel (100 g): kleinere Mengen Kalium (~150 mg).
- Rapsöl (20 g): kaum Mineralstoffe, aber wertvolle Fettsäuren.
- Cabanossi (180 g): liefert Eisen (~3 mg), Natrium (je nach Würzung sehr hoch), etwas Magnesium.
- Brühe + Suppengrün: stark variabel, meist hoher Natriumanteil.
✨ Fazit
- Kaliumreich → gut für Herz und Muskeln.
- Magnesium und Calcium → solide Mengen, unterstützen Knochen und Nerven.
- Eisen → durch Cabanossi und Gemüse vorhanden, aber nicht extrem hoch.
- Natrium → stark abhängig von Brühe und Würzung, hier solltest du bewusst dosieren.