Fertig-Porridge vs. Selbstgemacht: Ein ehrlicher Vergleich

Es gibt diese hübschen Beutelchen im Regal, die versprechen: „Nur heißes Wasser dazu – und schon hast du dein cremiges Frühstück.“ Praktisch, ja. Aber wenn man genauer hinschaut, steckt in den Fertigmischungen oft mehr Marketing als Substanz.

Fertig-Porridge: bequem, aber überladen

Ein Blick auf die Zutatenliste zeigt, was wirklich drinsteckt:

Typische Zutaten in Fertigmischungen

  • Vollkorn-Haferflocken (Basis)
  • Milchpulver oder Sahnepulver (für Cremigkeit)
  • Stärke (als Verdickungsmittel)
  • Zucker oder Sirup (für Süße)
  • Salz (meist unnötig)
  • Aromen oder „Superfood“-Zusätze (für den Marketing-Effekt)

Die Cremigkeit kommt also nicht von Zauberhand, sondern von Pulvertricks. Dazu gesellen sich Zucker und Salz – Dinge, die ein Frühstück nicht unbedingt braucht. Der Preis ist meist deutlich höher als der Wert. Man bezahlt für Verpackung und Image, nicht für bessere Nährstoffe.

Also viele Dinge, die man beim Abnehmen vermeiden möchte und nur weil es den Stempel *Gesund* trägt, ist es nicht zwangsläufig förderlich beim Figurwechsel.

Selbstgemacht: schlicht und ehrlich

  • Haferflocken, Wasser oder Milch, dazu Obst, Nüsse, Gewürze – mehr braucht es nicht.
  • Die Süße bestimmst du selbst: ein Stück Apfel, eine Prise Zimt, vielleicht ein Tropfen Honig.
  • Keine versteckten Zusätze, keine überflüssigen Kosten.
  • Und das Wichtigste: Du steuerst, was hineinkommt – und entscheidest bewusst, was dir guttut.

Selbstgemachtes Porridge ist wie dein „TagesstartHaferMüsli“: klar, kontrolliert und frei von überflüssigem Ballast.

Mein Fazit

Fertig-Porridge mag praktisch sein, wenn man unterwegs ist oder keine Zeit hat. Aber wer Wert auf Ehrlichkeit im Essen legt, fährt besser mit der eigenen Mischung. Denn: „Zu viel ist schlichtweg zu viel“ – und das gilt auch für Zucker, Aromen und Werbetricks im Frühstück.

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